ADHS Diagnostik bei Erwachsenen – Blog ADHS-Spektrum ADHS bei Erwachsenen

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Diagnostik von ADHS

Der Dipl.-Psychologie Jörg Dreher hat sehr praxisnahe Handreichungen zur Erkennung bzw. fachgerechten Diagnostik von ADHS im Erwachsenenalter zusammengestellt.

Leider ist es derzeit häufig noch so, dass in den meisten Psychologenpraxen und Psychiatrien neurodiverse Besonderheiten wie Autismus-Spektrum, ADHS oder aber auch Teilleistungsbesonderheiten wie Legasthenie, Dyskalkulie oder gar Dyspraxie nicht in der Routine-Testung vorkommen. Und woran man nicht denkt, das wird dann auch nicht diagnostiziert.

Selbst in vielen ADHS-Ambulanzen scheint es noch gebräuchlich zu sein, dass man eine Art ADHS-Ausschlußdiagnostik macht. Also nach Gründen sucht, dass gerade ADHS nicht vorliegt.

Das aber widerspricht dem Grundgedanken einer angeborenen neurobiologischen Disposition im Sinne einer dimensionalen und nicht kategorialen Veranlagung. Viele Betroffene können ja durchaus eine gewisse Zeit bzw. unter bestimmten Bedingungen unter dem Radar der Diagnosekriterien bleiben. Dann haben sie vielleicht nicht die „notwendige“ Anzahl von Symptomen, wohl aber erhebliche funktionelle Auswirkungen bzw. hoher Leidensdruck durch das lebenslange Kompensieren bis hin zur Selbstaufgabe und Dauererschöpfung.

Hier geht es zur Broschüre von Jörg Dreher, die sich sehr ausführlich damit auseinander setzt. Sehr zu empfehlen und hoffentlich verbreitet sich der Text und der Ansatz noch weiter. Vielleicht also ausdrucken und seinem Arzt oder Psychologen mitbringen.

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